Willkommen in der Schule am Auetal!


 

Oberschule Ahlerstedt

Schule am Auetal


Büntweg 5

21702 Ahlerstedt

Telefon: 04166 - 8421-0

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Beratungskonzept

"Beratung an der Schule ist grundsätzlich ebenso wie Unterrichten, Erziehen und Beurteilen Aufgabe aller Lehrerinnen und Lehrer." (Auszug aus dem Beratungserlass vom 8.12.97 (1.1))

 

Eltern, und SchülerInnen stehen nicht alleine, wenn in der Schule Probleme auftauchen, seien diese leistungsbedingt oder persönlicher Natur. Ansprechpartner können sein: Fachlehrkräfte, Klassenlehrerinnen / Klassenlehrer, Schulleiter oder die Beratungslehrerin.

 

KlassenlehrerInnen


Die KlassenlehrerInnen sind grundsätzlich erste Beratungsinstanz. Sie sind zuständig und verantwortlich für die Beratung ihrer SchülerInnen und für die Bearbeitung pädagogischer Probleme in der Klasse. Ist eine angemessene klasseninterne Lösung eines Problems nicht möglich, beziehen die KlassenlehrerInnen die Schulsozialarbeit und/oder die Beratungslehrerin mit ein. Insbesondere nehmen sie folgende Beratungstätigkeiten wahr:

  • individuelle Beratung von SchülerInnen und Eltern bei Leistungsschwächen und Verhaltensauffälligkeiten
  • Schullaufbahnberatung von SchülerInnen und Eltern (Wahlpflichtbereich, Fachleistungsdifferenzierung, Abschlüsse)
  • Information der Fachlehrer über mögliche Ursachen von Verhaltensauffälligkeiten bzw. Leistungsschwächen zwecks Koordination des Beratungsverfahrens

 

FachlehrerInnen


 

Die FachlehrerInnen sind ebenso wie die KlassenlehrerInnen in den normalen Beratungsprozess eingebunden und nehmen ihre Beratungstätigkeit gegenüber SchülerInnen ihrer Lerngruppen und deren Eltern selbstständig wahr.

In den Fällen, in denen sie davon ausgehen können, dass Verhaltensauffälligkeiten bzw. Leistungsschwächen einzelner SchülerInnen nicht nur den eigenen Unterricht betreffen und in solchen Fällen, in denen Gruppen von SchülerInnen diese Auffälligkeiten zeigen, nehmen sie Kontakt zum Klassenlehrer bzw. zur Klassenlehrerin auf und stimmen mit ihm / ihr das weitere Beratungsverfahren ab.

 

 

Beratungslehrerinnen


Die Beratungslehrerin begleitet die SchülerInnen über mehrere Jahrgänge hinweg. Die Beratungslehrerin wird tätig, wenn sie

  • durch andere mit der Beratung befassten Personen in einen bestehenden strukturierten Beratungsprozess miteinbezogen wird,
  • von SchülerInnen oder Erziehungsberechtigten mit einer Beratungstätigkeit beauftragt wird oder

sie selbst einen Beratungsbedarf feststellt.

 

Sie befasst sich im Rahmen der beschriebenen Sammlung von Beratungsanlässen mit Aufgaben, die mit schulischen Mitteln innerhalb einer absehbaren Zeit lösbar erscheinen.

Therapeutische Maßnahmen werden von der Beratungslehrerin nicht durchgeführt.

Der Beratungsprozess, in den die Beratungslehrerin miteinbezogen wird oder der von ihr initiiert wird, erfolgt strukturiert:

  • Festlegung der mit der Beratungstätigkeit befassten Person(en),
  • Problembeschreibung, Information
  • Festlegung der Aufgaben beim entworfenen Lösungsweg,
  • Umgrenzung der Beratungsdauer, Erfolgskontrolle, Rückmeldung
  • Abschließen der Beratungstätigkeit oder Fortsetzung mit ggf. neuen Zielsetzungen

 

Bei Beratung in Konfliktfällen ist die Beratungslehrerin dem Standpunkt der Neutralität verpflichtet. Ihre Aufgabe ist in erster Linie Moderation und Vermittlung.

 

Sozialpädagogin/ Schulsozialarbeit


Schulsozialarbeit schließt Aktivitäten ein, die dazu geeignet sind, das Zusammenleben und –arbeiten von Schülern, Eltern, Lehrern und anderer am Schulleben beteiligter Personengruppen zu fördern.

Schulsozialarbeit versucht, die Schüler in ihrem gesamten Umfeld zu begreifen, bestehende Problemlagen ganzheitlich zu erklären, sich neu entwickelnde Problemfelder rechtzeitig zu erkennen und präventive Arbeitsansätze zu entwickeln. (Vgl. Kreft/ Mielenz (Hg.) 1996, 56.)

 

Darüber hinaus trägt Schulsozialarbeit zu einer Öffnung der Schule nach innen und außen bei und erhöht durch ihre Aktivitäten die Identifikation der Schüler mit der Schule.

 

Auch die Sozialpädagogin begleitet die SchülerInnen über mehrere Jahrgänge hinweg. Die Schulsozialarbeit wird tätig, wenn sie

  • durch andere mit der Beratung befassten Personen in einen bestehenden strukturierten Beratungsprozess miteinbezogen wird,
  • von SchülerInnen oder Erziehungsberechtigten mit einer Beratungstätigkeit beauftragt wird oder

sie selbst einen Beratungsbedarf feststellt.

 

Aufgabenbereiche der Schulsozialarbeit sind:

  • Beratung (innerfamiliäre Probleme, Erziehungsfragen, Vermittlung zu Fachstellen)
  • sozialpädagogische Einzelfallhilfe bei Inanspruchnahme durch SchülerInnen und/ oder Eltern
  • Berufsorientierung (Bewerbungstraining, Übergang Schule - Beruf, Berufswahlberatung,

Berufsberater Arge)

  • Elternarbeit
  • Freizeitpädagogische Angebote
  • AG´s und Projektarbeit
  • Präventionsarbeit
  • Kooperation und Netzwerkarbeit (Zusammenarbeit mit außerschulischen Beratungsdiensten)
  • Bei Bedarf Teilnahme an Klassenkonferenzen

 

Therapeutische Maßnahmen werden auch von der Sozialpädagogin nicht durchgeführt. Der Beratungsprozess, in den sie miteinbezogen wird oder der von ihr initiiert wird, erfolgt nach den gleichen Kriterien wie im Abschnitt der Beratungslehrerin beschrieben.

Die Sozialpädagogin ist der Neutralität verpflichtet und unterliegt der Schweigepflicht. Ausgenommen sind Fälle der Kindeswohlgefährdung und der Gefahr im Verzug.

 

Team „Schulmediation“


Das Team Schulmediation besteht aus drei Lehrkräften mit Mediationsausbildung, sowie der Sozialpädagogin mit dieser Qualifikation.

Dieses Team bildet Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse zu Konfliktlosten und Paten aus. Sie übernehmen für die jeweils neuen 5. Klassen eine Patenschaft und begleiten diese an den Sozialtrainingstagen.

Die Konfliktlotsen schlichten Streitigkeiten bzw. Konflikte zwischen den Schülerinnen und Schülern im Mediationsverfahren, verbessern die Streitkultur und tragen somit zu einem positiven Schulklima bei.

 

 

Team „Sozialtraining“


Das Team Sozialtraining setzt sich aus speziell qualifizierten Lehrkräften und einer Multiplikatorin sowie der Sozialpädagogin zusammen. Dieses Team führt in den Klassen ein systematisch angelegtes Sozialtraining durch. IN den 5. und 6. Klassen geschieht dieses in Zusammenarbeit mit den Konfliktlotsen bzw. Paten. In den höheren Klassen ist es das Sozialtraining nach Lions Quest.

 

Team „Berufsorientierung“


Das Team Berufsorientierung besteht aus der Fachbereichsleitung Wirtschaft, den FachlehrIn Wirtschaft und Berufsorientierung, bzw. Schülergenossenschaft sowie der Sozialpädagogin. Für folgende Aufgabenbereiche ist das Tam zuständig:

  • Übergang Schule Beruf
  • Praktika
  • Schülergenossenschaft
  • Informationsabende für Schülerinnen und Schüler und Eltern
  • Kooperation bzgl. Hospitation BBS im Landkreis Stade
  • Besuch von Lehrstellenbörsen
  • Beratung bei Ausbildungsplatzsuche
  • Berufswalberatung/ Schullaufbahnberatung
  • Jump
  • Zusammenarbeit BBS/Arbeitsagentur

 

Team „Lernentwicklung“


Das Team Lernentwicklung besteht aus Fachlehren Deutsch und Mathematik sowie professionellen Lerntherapeuten und ist zuständig für Schüler mit Lernentwicklungsproblemen in folgenden Bereichen:

  • geringe Leistungsbereitschaft
  • Leistungsverweigerung
  • Mangelnde Konzentration
  • Lernschwierigkeiten
  • Auffällige Diskrepanz zwischen Leistungsvermögen und tatsächlicher Leistung
  • Fehlende methodische Lernkompetenz
  • Zeitliche Strukturierung der Hausaufgaben
  • Schwierigkeiten bewältigen bei Schulanforderungen

 

 

 

Die Beratung an der Schule am Auetal erfolgt nach folgenden Grundsätze:

 

 

Freiwilligkeit:

Beratung ist ein Angebot. Wer nichts ändern will, wird seinen Problemen treu bleiben. Erzwungene Beratung hat keinen Erfolg.

 

Vertraulichkeit:

Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte müssen sich der Verschwiegenheit der Beratungsperson sicher sein können.

 

Unabhängigkeit:

Die Beratung ist funktionell unabhängig und erfolgt ohne Weisung.  Die Umsetzung ist Sache des Ratsuchenden.

 

Verantwortlichkeit:

Die an der Beratung Beteiligten respektieren die Verantwortungsstruktur innerhalb des Schulsystems. Jeder berät in seinem Aufgabenfeld und ist für seinen Bereich verantwortlich. Sollen Änderungen bei Schülerinnen und Schülern unter Druck geschehen, hat die Schule dafür disziplinarische Maßnahmen, z.B. als Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen. Diese haben durchaus ihren Sinn in der Schule, müssen aber von der Beratung getrennt bleiben und möglichst durch einen anderen Personenkreis erfolgen. Schulleitung und Lehrkräfte müssen auf die Rollenklärung achten, wenn die Aufgaben sich personell überschneiden.

 

Netzwerkarbeit:

Die Schule arbeitete vertrauensvoll mit Fachstellen und Institutionen im Landkreis Stade zusammen und übergibt die Verantwortung, wenn sie in der Schule nicht mehr tragbar ist.

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