Willkommen in der Schule am Auetal!


 

Oberschule Ahlerstedt

Schule am Auetal


Büntweg 5

21702 Ahlerstedt

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Ganztagskonzept

Pädagogisches Konzept der Oberschule Schule am Auetal in Ahlerstedt

als teilweise offene Ganztagsschule

 

1. Grundsätze

2. Aufgaben und Ziele der Oberschule Ahlerstedt als teilweise offene Ganztagsschule

3. Konkrete Umsetzungen für unsere Schule

3.1 Fordern und Fördern

3.2 Hausaufgabenbetreuung

3.3 Arbeitsgemeinschaften

 

1. Grundsätze

 

Die Ganztagsschule in der Oberschule Ahlerstedt soll als teilweise offene Ganztagsschule geführt werden. An zwei Unterrichtstagen findet am Nachmittag verbindlicher Unterricht statt.

Der dritte Nachmittag enthält freiwillige außerschulische Angebote. Eine Anmeldung zu diesen freiwilligen Angeboten erfolgt für ein halbes Jahr, sie verpflichtet zu regelmäßiger Teilnahme.

Ein großer Teil unserer Schüler kommt bereits weit vor Unterrichtsbeginn in der Schule an. Für diese Schüler  richten wir eine offene betreute Anfangsphase ein.

Die Schülerinnen und Schüler sind während der Mittagspause zur Anwesenheit in der Schule verpflichtet. Sie können in der schuleigenen Mensa ein warmes Mittagessen einnehmen, eine Verpflichtung dazu besteht jedoch nicht.

 

 

2. Aufgaben und Ziele der Oberschule Ahlerstedt als teilweise offene Ganztagsschule

 

Die folgenden Ausführungen orientieren sich an allgemeinen Zielen der Ganztagsschule, diese werden auf die derzeitigen Gegebenheiten in der Oberschule Ahlerstedt bezogen und hinsichtlich der örtlichen Voraussetzungen, Bedingungen und Erfordernisse konkretisiert.

Leitbild der Schule

Die Schule am Auetal will eine zukunftsfähige, regional vernetzte Schule sein, in der der Bildungs- und Erziehungsauftrag erfüllt wird, indem alle am Schulleben Beteiligten ...

  • ... eine kommunikative Schule gestalten und eine Gemeinschaft bilden, in der wir ehrlich, hilfsbereit, tolerant und respektvoll miteinander umgehen.
  • ... die Selbstständigkeit und das Selbstbewusstsein der Schülerinnen und Schüler fördern, um sie zu einem Leben in Verantwortung für sich selbst, für andere und für die Umwelt zu befähigen.
  • ... erfolgreiches Lernen ermöglichen.[1]

 

Die Schule am Auetal hat sich die Ziele gesetzt, über die Vermittlung von Lerninhalten hinaus auch Werte zu vermitteln, zu einer umfassenden Persönlichkeitsbildung beizutragen sowie die Interessen und Neigungen der Heranwachsenden weiterzuentwickeln. Durch ein Ganztagsangebot kann unsere Schule ihrem Erziehungsauftrag in größerem Umfang nachkommen.

 

  • Die Ganztagsschule ist die Antwort auf gesellschaftliche und pädagogische Veränderungen.
  • In der Ganztagsschule steht den Schülerinnen und Schülern mehr Unterrichtszeit im Klassenverband und in klassenübergreifenden Lerngruppen zur Verfügung, so dass für die Erarbeitung der verbindlichen Unterrichtsinhalte mehr Lernzeit gegeben ist.
  • Die Ganztagsschule verpflichtet sich dem Ziel, Lernprozesse zu individualisieren und Schülerinnen und Schülern zunehmend Verantwortung für ihr Handeln und ihr Lernen zu übertragen.
  • Die Ganztagsschule orientiert sich an einem Bildungsbegriff, der auf eine Stärkung der Persönlichkeit des einzelnen Schülers zielt. Die Angebote der Ganztagsschule werden genutzt, um den Schülerinnen und Schülern erweiterte Lern- und Leistungsgelegenheiten und Erfahrungsfelder zu eröffnen.
  • Die Ganztagsschule fördert Schülerinnen und Schüler mit besonderen Begabungen, Neigungen und persönlichen Stärken durch entsprechende zusätzliche Angebote, soweit dies im Rahmen der schulischen Ressourcen möglich ist.
  • Die Ganztagsschule öffnet sich für die Kooperation mit außerschulischen Partnern und gestaltet diese Kooperation als geplanten und bewussten Prozess.
  • Die Ganztagsschule leistet bei entsprechender personeller und sächlicher Ausstattung einen wesentlichen Beitrag zur Erfüllung der Kernaufgabe der Schule, nämlich die Bildungschancen für Kinder und Jugendliche zu verbessern.

 

 

 

3. Konkrete Umsetzungen für unsere Schule

 

Durch die zunehmende Berufstätigkeit und einen steigenden Anteil Alleinerziehender werden immer häufiger aus der Elternschaft Erwartungen an die Schule herangetragen, Unterrichts- und Betreuungsangebote auch am Nachmittag anzubieten. Außerdem hat sich durch den Einfluss außerschulischer Faktoren (z. B. durch die neuen Medien) das Lernverhalten der Schüler verändert. Daher muss die Schule zum selbständigen Lernen anleiten und mehr Raum geben für Wiederholung und Übung. Insbesondere in den Jahrgängen 5 und 6 legen wir einen besonderen Schwerpunkt auf die sichere Beherrschung der Kulturtechniken Lesen, Schreiben und Rechnen. Darüber hinaus wollen wir Schülern mit besonderen Stärken in diesen Bereichen individuelle Herausforderungen bieten.

 

3.1 Fordern und Fördern

 

Förderung heißt für uns also nicht nur die Behebung von Defiziten, sondern durch Förderung sollen auch die Fähigkeiten einzelner Schüler weiterentwickelt werden.

Dies erreichen wir durch ein bereits eingeführtes Förderkonzept in den Fächern Deutsch und Mathematik. Auf der Grundlage standardisierter Eingangstests wird der Lernstand jedes Schülers erhoben. Individuelle Lernpläne werden erstellt und der Lernfortschritt wird regelmäßig überprüft. In einer teilgebundenen Ganztagsschule kann dafür mehr Lernzeit zur Verfügung gestellt und in kleineren Lerngruppen, die auch klassenübergreifend gebildet werden können, gearbeitet werden.

Darüber hinaus bietet die teilgebundene Ganztagsschule auch anderen Fächern die Zeit für Trainings- und Übungsstunden sowie für projektorientiertes Arbeiten. Besonderen Wert legen wir auf den Erwerb von Kompetenzen im Umgang mit den neuen Medien.

 

In den weiteren Jahrgängen wird dieses Konzept ergänzt bzw. ersetzt durch vermehrtes projektorientiertes Arbeiten, die Arbeit in der Schülerfirma und unterstützende Maßnahmen für Schüler, die einen Übergang nach Klasse 10 in die Sek. II anstreben.

 

Durch die zusätzlichen Übungszeiten an den verpflichtenden Tagen des Ganztags entfallen die Hausaufgaben zum nächsten Schultag, was Eltern und Schüler nach einem langen Schultag entlastet.

Ein achtstündiger Schultag erfordert eine besondere Rhythmisierung und Gestaltung des Stundenplanes, dazu gehören möglichst Doppelstunden, Unterbrechungen durch musisch-kulturelle Fächer, Sport und aktive Pausen.

 

 3.2 Hausaufgabenbetreuung

 

An den Nachmittagen, an denen kein verpflichtender Unterricht stattfindet, haben die Schüler die Möglichkeit, an der Hausaufgabenbetreuung teilzunehmen. Dieses freiwillige Angebot ergänzt das Pflichtangebot des Forderns und Förderns.

Viele Schüler sind auf eine zuverlässige Hausaufgabenbetreuung angewiesen, da sich Familienstrukturen zunehmend ändern und Hilfestellung beim Anfertigen der Hausaufgaben nicht vorausgesetzt werden kann.

Die Hausaufgabenbetreuung wird durch Schüler der Jahrgangsstufe 10 durchgeführt, die von Lehrkräften bzw. von pädagogischen Mitarbeitern unterstützt werden. Durch die Hausaufgabenbetreuung soll erreicht werden, dass die Lernenden ihre Methodenkompetenz, insbesondere ihre Arbeitsorganisation, weiterentwickeln und Hausaufgaben zunehmend selbständiger angefertigt werden. Eine ruhige Atmosphäre soll die Konzentration fördern.

 

 3.3 Arbeitsgemeinschaften

 

Auch außerhalb des Unterrichts zeigen Schülerinnen und Schüler unterschiedliche Interessen, Neigungen, Fähigkeiten und Fertigkeiten. Die Schule ermöglicht durch Angebote von Arbeitsgemeinschaften, in einem überschaubaren Rahmen, diesen Neigungen nachzugehen. Fähigkeiten und Fertigkeiten können weiter entwickelt werden. Arbeitsgemeinschaften können angeboten werden von Lehrkräften, pädagogischen Mitarbeitern und Vereinen. Dabei versteht sich die Schule am Auetal nicht als Konkurrenz zu den Vereinen und Institutionen der Samtgemeinde, sondern initiiert die Begegnung, stellt Räume zur Verfügung und bildet so ein Netzwerk von Interessen. Im Idealfall erhalten die Vereine durch die Arbeitsgemeinschaften neue Mitglieder.

Arbeitsgemeinschaften sollen vor allem in folgenden Bereichen angeboten werden:

 

-       Sport (Fußball, Handball, Faustball, Reiten)

-       Musik und Kunst (Schulband, Theater AG)

-       Naturwissenschaften (Experimentier AG)

-       Soziales (Schulsanitätsdienst, Konfliktlotsen)

-       Austauschfahrten (Polen und Frankreich)

   


[1] Auszug aus dem Leitbild der Schule am Auetal

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